OnPage-Optimierung 2019

Deine Checkliste für Next Level OnPage-SEO

OnPage-Optimierung

Manchmal scheint es, als wären Keywords das einzige, was mit OnPage-Optimierung in Verbindung gebracht wird. Aber stimmt das tatsächlich?

Nein! Wir zeigen dir, welche OnPage-Maßnahmen in 2019 die größten Einfluss haben und welche OnPage-Tools deine Arbeit erleichtern, und zwar mit einer Menge Praxis statt Theorie. Hier ist sie also: die ultimative Checkliste für OnPage-SEO für dieses Jahr und weit darüber hinaus.

Georg Griesser

Autor: Georg Griesser
Position: Head of Technical SEO
Aktualisiert am: 20.03.2019

 “It is not the job of Search Engine Optimization to make a pig fly. It is the job of the SEO to genetically re-engineer the web site so that it becomes an eagle.” — Bruce Clay

Ein schönes, etwas philosophisch angehauchtes Zitat zu Beginn. Wir zeigen dir, wie deine Webseite Flügel bekommt und an welchen Rädchen du drehen musst, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Bevor wir so richtig loslegen, solltest du wissen: Ja, OnPage-Optimierung sieht im ersten Moment nach Arbeit aus, und das ist es auch. Wenn aber das Konzept erst einmal steht, wird die Sache fast zum Selbstläufer – zumindest dann, wenn du außerdem für ein konkurrenzfähiges Linkprofil gesorgt hast. Daran führt kein Weg vorbei, wenn die OnPage-Maßnahmen zum Erfolg führen sollen.

Was ist OnPage-Optimierung?

Definition & Gründe, warum du nicht auf OnPage-SEO verzichten kannst

OnPage-Optimierung ist – Trommelwirbel! – das Gegenteil von OffPage-Optimierung. Aber was ist das genau und warum ist es für dich und deine Webseite nicht nur ein bisschen wichtig, sondern absolut unverzichtbar?

Was ist OnPage-Optimierung?

Unter OnPage-Optimierung versteht man die Optimierung deiner Webseite im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung. Während klassischerweise davon ausgegangen wurde, dass es darum geht, möglichst viele Keywords in deine Seite zu stopfen (und das oft auch funktionierte), beinhaltet die On-Page Optimization heute um einiges mehr. Dazu zählen technische, strukturelle und inhaltliche Elemente, wie:

  • Informationsstruktur
  • hochwertiger, aktueller und umfassender Content
  • kreativer Einsatz von unterschiedlichen Medien
  • interne Verlinkungen
  • User Experience
  • Performance
  • Strukturierte Daten

Das ist nur eine kurze Auflistung, die (wie du bald sehen wirst) alles andere als erschöpfend ist, dir aber einen ersten Einblick gewährt.

Expertentipp
Off- und OnPage-Optimierung hängen definitiv zusammen. Deshalb ist die Frage danach, was als erstes zu tun ist, etwas müßig. Wichtig ist nämlich beides, wobei eine neue Website am meisten von OnPage-Grundlagen in Kombination mit einem stabilen Linkprofilfundament profitiert. Damit meine ich, dass es zu Beginn wenig bringt, die OnPage-SEO zu perfektionieren.

Was bringt OnPage-Optimierung?

OnPage-Optimierung ist die Grundlage aller deiner Bemühungen. Richtig ausgeführt sorgt sie dafür, dass deine Website für Google gut zugänglich und leicht verständlich ist.

Ich erkläre es den Kunden immer so: OnPage-Optimierung ist die Klinge, die man schärft und OffPage-Optimierung die Kraft, mit der man zuschlägt.

Keyword-Stuffing gehört der Vergangenheit an. OnPage-Optimierung ist heute ziemlich ausgefuchst, an welchen Rädchen du drehen musst, funktioniert häufig nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“

Maßnahmen zur OnPage-Optimierung für deine Website

Systematik einer perfekten Webseite

Und damit wird es auch schon unglaublich praktisch. Wir erklären dir, wie du deine Webseite so aufbaust, dass Google und Nutzer sie lieben, sie Traffic generiert und deine Conversion Rates sprunghaft ansteigen.

Falls du einen kurzen Überblick über die absoluten OnPage-Grundlagen haben willst, schau dir dieses Video an:

Crawlbarkeit & Indexierbarkeit

Am Anfang war der Googlebot, möchte man als SEO-Experte diesen Abschnitt fast betiteln. Die ersten Schritte in der OnPage-Optimierung gehen dahin, deine Seite fit for check-up zu machen, sozusagen. Das ist noch teils vage, teils sehr technisch, aber trotzdem unabdingbar.

Crawling der Seite

Setze den richtigen Meta Robots Tag, sonst wird der Searchbot der Suchmaschine deine Seite nicht indexieren. So einfach ist das. Kein Ranking ohne erlaubtes Crawling, und aus diesem Grund solltest du die robots.txt sowie die Meta Robots Tags ganz genau unter die Lupe nehmen. So kannst du feststellen, ob Google alle nötigen Berechtigungen hat, um deine Seite zu inspizieren.

Am besten du verwendest dazu die Google Search Console:

Außerdem sollten alle wichtigen und indexierbaren URLs in der Sitemap vorhanden sein. Was eine Sitemap ist? Google selbst gibt Auskunft:

„Eine Sitemap ist eine Datei, in der Sie Informationen zu Seiten, Videos und anderen Dateien auf Ihrer Website sowie den Zusammenhängen zwischen diesen Dateien angeben. Suchmaschinen wie Google lesen diese Datei, um Ihre Website intelligenter crawlen zu können.“

Das heißt also vereinfacht ausgedrückt: In dieser Datei legst du alle Informationen an, die Google benötigt, um genau zu wissen, wo alles zu finden ist.

Indexierung der Webseite

Woher weiß ich jetzt aber, ob alles von Google indexiert wurde? Ganz einfach, indem du die entsprechende URL in der Google-Suche eingibst. Sie ist vorhanden? Perfekt. Du kannst sie nirgendwo in der Suchmaschine auftreiben? Dann musst du auf Fehlersuche gehen. Wahrscheinlich liegt eine dieser vor:

  1. noindex: Googlebot hat die Anweisung bekommen, deine Seite nicht zu indexieren und du solltest das zeitnah ändern.
  2. blockiert: In der robots.txt wurde die URL oder das Verzeichnis ausgeschlossen.
  3. deine Seitenstruktur: Wenn deine Seite zu tief vergraben liegt, gibt Google sozusagen schon auf, bevor es deine Webseite auch nur entdeckt hat. In diesem Fall musst du sie aus den Untiefen der Seite hervorholen, abstauben und bestmöglich intern verlinken.
  4. Weiterleitungsketten: Der Googlebot mag Weiterleitungsketten, die länger als 4-5 sind, nicht besonders und verliert die Lust, ihnen zu folgen.

Auch hier kannst du wieder die Google Search Console zu Rate ziehen. Findest du eine URL nicht im Index, kannst du sie in der GSC oben in der Suchleiste eingeben, um die URL zu überprüfen. Dann bekommst du detailliertes Feedback, was Google an der Seite nicht gefallen hat.

Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)

Das ist ein echter Zungenbrecher, finden wir. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die WCAG, denn sie enthalten Standards für den Webbereich. Diese sind oftmals technischer Natur, aber nicht ausschließlich. Auch Mobile Accessibility (spätestens seit Googles Mobile First Index wichtig) wird angesprochen.

Der Leitfaden in wenigen Schlagworten:

  • wahrnehmbar
  • funktionsfähig
  • verständlich
  • robust

Das gilt für jede Unterseite und trifft sowohl auf Inhalt als auch auf technische Aspekte zu. Für deine OnPage-Optimierung solltest du einen Blick darauf werfen und das Ganze im Hinterkopf behalten.

SEO-freundliche URLs

Kennst du auch Leute, die alles Wichtige in den Betreff ihrer E-Mail packen und im Inhalt eigentlich nichts Neues mehr zu sagen haben? Manche wenden ein ähnliches Prinzip auf die URL an. So ist die plötzlich 10-15 Wörter lang – unendlich lang und dabei ziemlich spammy. Google ist davon weniger begeistert und auch deine User werden es nicht unbedingt schätzen.

Google selbst sagt, dass es die Wörter am Ende der URL einfach weniger stark gewichtet. Unsere Empfehlung lautet daher: Kreiere URLs, die kurz, knackig und schön sind. Ja, dein Main-Keyword sollte in der URL vorkommen, aber auf natürliche Art und Weise.

Der Hauptgrund ist übrigens der, dass eine gute URL-Struktur im Kopf bleibt und entsprechend leicht merkbar ist, sie leicht kopiert und geteilt werden kann und ganz allgemein einfach seriös wirkt und so Vertrauen schafft.

Expertentipp
Außerdem wird von Bloggern oder in Foren ganz gern auf die „Raw URL“ verlinkt. Enthält deine URL also das Main Keyword, bekommst du bei einer solchen Verlinkung automatisch einen guten Ankertext.

Best Practice:

  • möglichst kurz
  • sprechend, also aussagekräftig, wie z.B. https://www.daunenfeder.com/bettwaren/daunenbettdecke/bettdeckengroessen/
  • hierarchisch aufgebaut, z.B. evergreenmedia.at/seo/onpage/title-tag/
  • enthält das Main Keyword
  • enthält keine sinnlosen Wörter, also statt evergreenmedia.at/seo/onpage/der-title-tag-meines-vertrauens/ lieber evergreenmedia.at/seo/onpage/title-tag /
  • Wörter werden durch „-“ getrennt
  • Kein KW Spamming in der URL

Google Snippets

Auf einen guten Title Tag und die richtige Meta Description kannst du auf keinen Fall verzichten. Der erste Eindruck beim Besucher entsteht genau hier. Dementsprechend sollten Title Tag und Meta Description Besucher in ihren Bann ziehen.

Die Meta Description ist darauf ausgerichtet, die Klickbarkeit zu steigern, denn an sich ist sie kein Ranking-Faktor. Deshalb sollte die Frage, um was es auf dieser Seite geht, ganz klar, deutlich und möglichst packend beantwortet werden. Dabei solltest du so viele Zeichen wie nötig verwenden, aber auf keinen Fall mehr als möglich, ansonsten wird dein Snippet von Google nämlich einfach abgeschnitten.

Im Title Tag sollte auf jeden Fall das Main Keyword zu finden sein. Je näher am Anfang es steht, desto mehr Gewicht verleihst du dem Title Tag bei der Suchmaschine.

Expertentipp
Du kannst den Titel auch so verändern, dass du Longtail-Keywords abfischen kannst. Das funktioniert, in dem du z.B. die Jahreszahl dazu gibst und deinen Blogartikel o.ä. als Checkliste oder Anleitung titulierst. Fällt dir etwas auf bei dem Titel dieses Ratgebers?

Best Practices für den Title Tag:

  • Das Main Keyword muss enthalten sein.
  • Das Main Keyword muss möglichst am Anfang stehen.
  • Es sollten auf einen Schlag möglichst viele Keyword-Variationen abgedeckt werden, z.B. wäre ein guter Title Tag: „WordPress SEO: Der Leitfaden zu Plugins, Speed & guten Rankings“ Enthaltene Keywords: WordPress SEO, WordPress SEO Plugins, WordPress SEO Speed, WordPress SEO Rankings
  • Die Klickrate ist ein wichtiger Ranking-Faktor. Außerdem führt eine Steigerung der Klickrate zu sofort mehr Traffic.
  • Länge prüfen mit http://www.sistrix.de/serp-snippet-generator/


Best Practices für die Meta Description:

  • Aufregende Einleitung zum Beitrag / zur Landing Page
  • Es ist ein Teaser für die Inhalte und nicht der Inhalt selbst.
  • Aktiv statt Passiv!
  • Das Main Keyword muss enthalten sein.
  • Länge prüfen mit http://www.sistrix.de/serp-snippet-generator/
  • Mit Sonderzeichen wie Häkchen aufpeppen, siehe http://saney.com/tools/google-snippets-generator.html

HTML-Überschriften

Wahrscheinlich ist dir vollkommen klar, dass der Titel eine H1 sein soll. Trotzdem solltest du einen Blick in den Code werfen, um sicherzustellen, dass die Hauptüberschrift wirklich als H1 gekennzeichnet ist und wirklich nichts anderes als H1 versehen wurde.

Unterüberschriften werden als H2 (H3, H4) gekennzeichnet. Leg dir dafür eine logische Struktur zurecht und stell sicher, dass dein Fokus-Keyword auch in mindestens einer Zwischenüberschrift vorhanden ist. Wenn du Secondary Keywords hast, machen die sich hier ganz besonders gut – und strukturieren den Text häufig schon einmal vor.

Best Practices für die H1-Überschrift:

  • Der Titel muss als H1 umgesetzt sein.
  • Der Titel soll zum Lesen anregen, z.B. Facebook Marketing: 12 wertvolle Tipps für garantierten Erfolg
  • Das Main Keyword und unterschiedliche Keyword-Variationen (Secondary Keyword bzw. Suchverfeinerungen) müssen in den (Unter-)Überschriften enthalten sein.

Strukturierte Daten

Durch strukturierte Web-Daten erhalten die Crawler einen Einblick, was auf deiner Seite vor sich geht. Eine Optimierung dieser Structured Data kann sich im Grunde nur positiv auswirken. Im besten Fall hast du ein CMS oder ein passendes Plugin, das es dir sogar ganz leicht macht, wichtige Daten einzufügen und zu kontrollieren, ob sie richtig angezeigt werden und zur Verfügung stehen.

Google zaubert je nach Nische und Suchanfrage allerhand aus den strukturierten Daten. Aus ihnen werden beispielsweise Rich Snippets. Das ist zwar kein Rankingfaktor, garantiert aber hohe Klickraten.  

Je nach Branche sind andere Snippets von Bedeutung:

  • Lokale Unternehmen: Wenn du deine Leistungen nur an bestimmten Unternehmensstandorten anbietest, solltest unbedingt strukturierte Daten nach dem „Local Business“-Schema auf deiner Webseite einbauen. Durch korrekt ausgewiesene Öffnungszeiten und Bewertungen kannst du deutlich auffälligere Snippets in den SERPs ergattern
  • Online Shops: Als Betreiber eines E-Commerce-Unternehmens, solltest du unbedingt strukturierte Daten nach dem „Product“-Schema auf allen Produktseiten deines Shops einbauen. Wenn du Inhalte wie Nutzerbewertungen, den Preis oder den derzeitigen Lagerstand für Google verständlich aufbereitest, belohnt dich die Suchmaschinen in der Regel mit auffälligen Rich-Snippets.
  • Blogger und News-Seiten: Unternehmen, die regelmäßig Nachrichteninhalte auf ihrer Seite veröffentlichen, sollten unbedingt alle ihre Inhalte um das „NewsArticle“-Schema erweitern. Dadurch ist es möglich, dass die Artikel in den speziellen „Schlagzeilen“-Blöcken in den Suchergebnissen aufgeführt werden.

Mobile First als Pflichtübung

Diese Parole ist wohl bekannt, oft zitiert – und schnell wieder vergessen. Wenn du mit der OnPage-Optimierung noch in den Kinderschuhen steckst, solltest du aber Smartphones auf keinen Fall außen vor lassen, denn so sparst du dir später nervige und zeitaufwendige „Umbauarbeiten.“

Mehr und mehr wird es zum absoluten Muss (oder ist es vielleicht sogar schon), dass auf dem Smartphone alles perfekt angezeigt wird. Laut Google geht das am einfachsten durch ein Responsive Design, das auf allen mobilen Endgeräten passgenau angezeigt wird.

Bevor du aber große Anstrengungen unternimmst, solltest du einen Blick auf deine Google-Analytics-Daten werfen. Wie wichtig ist Mobile in deiner Nische? Solltest du komplett bei Null starten, kannst du dir ein kostenloses Konto bei SimilarWeb anlegen und dort deine Top-Konkurrenz analysieren.

Expertentipp
Je nachdem, wie die Verteilung zwischen Mobile und Desktop Traffic in deiner Nische aussieht, solltest du Zeit für die Webentwicklung investieren. Natürlich sollte das Ziel aber am Ende sein, dass die Desktop- wie auch die Mobile Version perfekt sind.

Hohe Ladegeschwindigkeit

Mobil rankt, was schnell lädt. Und auch am Desktop sind die Menschen nicht unbedingt dafür bekannt, sehr viel Geduld an den Tag zu legen. Ladezeiten von weniger als 3-4 Sekunden sind gut für SEO und für dein Unternehmen.

Tatsächlich ist die Ladegeschwindigkeit ein von Google bestätigtes Rankingsignal. Mit einigen Tricks und Kniffen baut sich deine Seite in Zukunft im Null-Komma-Nichts auf. Die Voraussetzung dafür: Du wählst ein zuverlässiges Hosting, das dich nicht im Stich lässt.

Weitere Tipps, um im PageSpeed-Test deiner Seite gut abzuschneiden, sind unter anderem diese:

  • http/2 aktivieren
  • Priorisierung der sichtbaren Inhalte
  • CSS und JS minifizieren
  • Bilder komprimieren
  • Interne 301-Weiterleitungen reduzieren
  • Lazy Loading
  • CDN (Content Delivery Network) verwenden, falls du international unterwegs bist

Am besten findest du mit WebPageTest und Google PageSpeed Insights heraus, wo die Schwachpunkte deiner Seite liegen und setzt genau dort an. Eine One-Size-Fits-All-Antwort gibt es nämlich nicht.

Expertentipp
Googles AMP klingt nach einer guten Idee, aber hier hast du fast keine Möglichkeit mehr, den Content schön aufzubereiten und verlierst die Kontrolle über deine Inhalte.

Expertentipp
Wenn du nur wenig Budget für die Performance-Optimierung zur Verfügung hast und auf der Suche nach einem „Quick-Win“ bist, solltest du dich unbedingt auf die TTFB (Time to First Byte) fokussieren. Diese hat in der Regel große Auswirkungen auf die Ladegeschwindigkeit und ist jene Performance-Metrik, die am stärksten mit guten Rankings auf Google korreliert.

In der Praxis stoßen wir im Zusammenhang mit einer schlechten TTFB immer wieder auf dieselben zwei Probleme:

  • Falscher Serverstandort: Wenn dein Server in den USA steht und alle deine Kunden aus Deutschland kommen, hast du etwas falsch gemacht. Dein Serverstandort sollte immer so nahe wie möglich bei deinen Besuchern liegen.
  • Kein Cache: Wenn bei jedem deiner Webseitenaufrufe zahlreiche Berechnungen im Hintergrund notwendig sind, werden die Antwortzeiten deines Servers sehr langsam. Mit einem gut implementierten Cache kannst du hier Abhilfe schaffen und die Ergebnisse deiner Berechnungen für längere Zeit zwischenspeichern. Viele Content-Management-Systeme bieten hierfür spezielle Plugins an – diese solltest du unbedingt verwenden!

https und SSL für mehr Sicherheit

Der Umzug auf HTTPS sollte schon lang geschafft sein. Google ist hier ziemlich dahinter, denn Sicherheit schafft Vertrauen. Was heute nicht mehr via SSL verschlüsselt ist, wird von Chrome als nicht sicher ausgewiesen. Und wer will schon auf der unsicheren Seite des Lebens unterwegs sein? Dementsprechend solltest du hier spätestens im Rahmen deiner OnPage-Optimierung den Wechsel vollziehen.

Inhalt, Inhalt, Inhalt

Der wahrscheinlich wichtigste Faktor für die OnPage-Optimierung ist dein Content. Alles andere ist natürlich in keinem Fall unwichtig. Aber hervorragender Inhalt kann eine ganze Menge wettmachen. Gibt es ein Mantra, was du dir hier zurecht legen kannst? Ja: Anders und besser muss deine Seite sein und die Welt am besten aus einem vollkommen neuen Blickwinkel zeigen.

Text ist natürlich super, aber noch besser ist Interaktion. Wenn du die technischen Möglichkeiten hast, das gesamte mediale Spektrum (in Dosen angewandt, versteht sich) zu bespielen, kannst du damit Akzente setzen.

Wichtige Leitfragen, die dir helfen, Inhalte zu planen und zu gestalten:

  • Was treibt die Konkurrenz?

Ein Blick in die Top 10 verrät dir, welche Seiten mit welchen Inhalten auf den vorderen Plätzen ranken. Schau dir die Seiten auch dahingehend an, ob sie Videos, Bilder, Infografiken etc. untergebracht haben und mach es besser als sie.

Auch die SERP Features zeigen dir, worauf die Nutzer zu dieser Suchanfrage Wert legen. Mediale Elemente reduzieren die Absprungrate und erhöhen die Verweildauer. Außerdem steigern sie den gefühlten Wert von Content.

  • Was ist die Suchintention?

Ein Keyword nur isoliert zu betrachten und deine eigene Welt drum herum zu bauen, ist selten von Erfolg gekrönt. Hier ist die SERP-Analyse wichtig. Was wollen User, die diesen Begriff googeln? Suchen sie Informationen, wollen sie vergleichen oder eine Transaktion abschließen? Nimm sie entsprechend mit in den Marketing Funnel hinein und führ sie dort weiter.

Expertentipp
Normalerweise raten wir, sich die Top 3 anzusehen und die Top 5 zu überfliegen, aber in diesem Fall lohnt sich der Blick auch auf die Google Ads. Denn dort haben kluge Köpfe viel Geld und Zeit investiert, um herauszufinden, was konvertiert und was nicht – ein Vorbild also, von dem man lernen kann. Schau dir genau an, welche Wörter sie in den Anzeigen verwenden!

Möglichkeit 1: Bilder

Orientier dich daran, wie viele Bilder die Konkurrenz verwendet und bau in etwa genau so viele oder mehr ein. Visuelles unterstreicht textuelle Inhalte, allerdings solltest du trotzdem darauf achten, die Besucher deiner Seite nicht zu erschlagen. Einzigartige Bilder haben normalerweise gegenüber Stock Images deutlich die Nase vorn. Wenn du hier investieren kannst und willst, solltest du das tun, denn gute Bilder fallen ins Auge.

Darüber hinaus sollten deine Bilder hochauflösend sein, sodass sie überall richtig angezeigt werden. JPEG oder PNG sind das Format deiner Wahl. Und dann geht es auch schon darum, die richtige Größe im Verhältnis zur Ladegeschwindigkeit zu finden und deine Bilder entsprechend zu komprimieren.

Hier solltest du das Fokus-Keyword unterbringen und zwar mindestens einmal im ALT-Attribut und im Dateinamen. Das ALT-Attribut, das maßgeblich zur Barrierefreiheit im Internet beitragen soll, ist deine Möglichkeit, der Suchmaschine genau zu zeigen, worum es auf dem Bild geht.

Checkliste Bilder:

  • einzigartig
  • hochauflösend
  • komprimiert
  • JPEG oder PNG
  • Keyword im Dateinamen
  • Keyword im ALT-Attribut
  • Keyword als Satz im Title-Attribut verpackt

Möglichkeit 2: Videos

Videos werden immer wichtiger. Wer auf seiner Seite Videos teilt, die auch wirklich angesehen werden, stellt fest, dass die Verweildauer logischerweise ganz automatisch steigt.

Aus SEO-Sicht macht es am meisten Sinn, Videos auf YouTube hochzuladen. Auch deshalb, weil YouTube sich inzwischen als drittgrößte Suchmaschine etabliert hat (Google Images ist die Nr. 2). Die Videos müssen auf allen Geräten angeschaut werden können – darauf solltest du unbedingt achten.

Expertentipp
Visuellem Content gehört die Zukunft. Weil er immer wichtiger wird, solltest du in Betracht ziehen, auch dann Videos auf deiner Seite einzubinden, wenn die Konkurrenz darauf verzichtet. Für Agenturen: Deine nächste Jobausschreibung sollte definitiv ein Profi für Video Content sein!
Checkliste für Videos:

  • relevant
  • für alle Endgeräte
  • gerne länger als 5 Minuten (je nach Thema)

Content Guidelines

Und dann sind da noch die SEO-Texte, mit denen du dich als Autorität etablieren kannst. Entsprechend lange Texte verschaffen dir dabei einen Startvorteil. US-amerikanische SEO-Experten behaupten, dass unter 2000 Wörtern gar nichts geht. So extrem ist es bei uns noch nicht, aber was dort schon an der Tagesordnung ist, kommt im Normalfall auch zu uns.

Beinahe ebenso wichtig wie die richtige Länge ist allerdings der Aufbau. Kurze Absätze, logische Überschriften und alles abdecken – das sollte das erklärte Ziel sein. Kreiere straffen Content, der etwas zu sagen hat und ganz einfach überflogen werden kann. Stell dir beim Schreiben immer auch die Frage, ob die User verstehen können, worum es geht, ohne jedes Wort gelesen zu haben.

Je einfacher ein suchmaschinenoptimierter Text zu lesen ist, desto besser. Behalte dementsprechend die Lesbarkeit fest im Blick. Zudem solltest du dir Gedanken darüber machen, was zu deiner Seite passt. So sind wir zum Beispiel darauf gekommen, dass wir unsere Besucher mit „du“ adressieren wollen – es passt einfach besser zu uns und unserer Firmenphilosophie.

Auch Storytelling kann eine wichtige Rolle spielen. Überleg dir dazu, welche Geschichten und Anekdoten deinen Content aufwerten und unterstreichen können. So schaffst du einzigartigen Content von herausragender Qualität. Faktenbasiertes Schreiben ist in Zeiten von Fake News unglaublich wichtig. Weißt du, worüber du sprichst, und präsentierst du dich akkurat und unvoreingenommen? Die User werden es dir danken!

Text ist übrigens nicht gleich Text. Auch hier lohnt sich die SERP-Analyse: Finden sich bei deiner Konkurrenz viele Listen und Tabellen? Oder handelt es sich um besonders ausführliche Ratgeber? Lass dich inspirieren – und mach es besser.

Versuche, in deinem SEO Content alles abzudecken. So triffst du auch Longtail-Keywords und erhöhst deine „Content Comprehensiveness“. Je nach Nische ist es außerdem notwendig, deinen Content regelmäßig zu aktualisieren. Nimm dir dazu vor, in regelmäßigen Abständen einen Blick auf deine Inhalte zu werfen und Anpassungen vorzunehmen. Eine jährliches Content-Audit ist ratsam.

Und zuletzt: Nieder mit den Rechtschreibfehlern! Das Internet lädt dazu ein, es mit Grammatik und Orthografie nicht ganz so genau zu nehmen. Aber wer schon einmal ein Fenster geschlossen hat, weil es in einem vielleicht sogar wertvollen Text vor Fehlern nur so wimmelte, weiß: Rechtschreibung ist und bleibt wichtig für die User Experience. Ganz davon abgesehen nennen Googles Search Quality Evaluator Guidelines diese Art von Fehlern explizit Low Quality Content.

Expertentipp
Dinge wie Zusammenfassungen und FAQs sind nicht nur nett, weil sie spezifische Fragen auf einen Blick beantworten, sie finden auch hin und wieder den Weg in Featured Snippets. Ein praktisches Tool, um typische Fragen zu finden, ist Answer The Public.
Checkliste für suchmaschinenoptimierte Texte:

  • Länge passend zur Suchintention
  • Struktur
  • Relevanz
  • Vollständigkeit
  • Lesbarkeit
  • Aktualität
  • Korrektheit (stilistisch und inhaltlich)

Inhalte auf kommerziellen Seiten

Für Informationsseiten ist das alles ja schön und gut und vergleichsweise einfach, aber wie funktioniert das mit den Inhalten, wenn du Betreiber eines Online-Shops bzw. einer kommerziellen Seite bist?

Vor allem dann, wenn du dich auf einem lokalen Markt etablieren willst, gibt es einige Möglichkeiten, echten Mehrwert zu bieten. Vor allem deshalb, weil wir – um ganz ehrlich zu sein – mehr furchtbar aufgebaute Seiten sehen als solche, die einfach wunderschön und perfekt optimiert sind.

Unterstreiche, was deine Produkte und damit deine Seite einzigartig macht, beantworte die typischen Fragen des Kunden so schnell wie möglich und gestalte eine User Experience, die einfach besser ist als bei allen anderen. Dazu gehört ein angenehmes und unaufdringliches Design, das deine Seite strukturiert.

Videos und Bilder sind in vielen Branchen echte Alleinstellungsmerkmale. Wer auf diesen Zug aufspringt, selbst Videos produziert oder Fotos schießt, wird exzellente Nutzersignale generieren und eine hohe Conversion Rate genießen.

Auch mit dem Seitenaufbau kannst du punkten: Stell sicher, dass alle wichtigen Formulare (z.B. Newsletter-Anmeldung) und der Call-To-Action-Button prominent und gut zu finden sind. So wirst du schnell feststellen, ob du wirklich Inhalte geschaffen hast, die konvertieren.

Checkliste für kommerzielle Seiten:

  • Einzigartigkeit
  • Design
  • Videos und Bilder
  • Formulare
  • Call-To-Action

Keywords richtig einsetzen

Vielleicht hättest du erwartet, dass es früher um Keywords geht. Irgendwie sind sie eine Kunst für sich und natürlich sind sie auch für SEO 2019 nicht unwichtig. Nimm sie also wichtig, aber nicht zu wichtig. Die geschickte Platzierung von Keywords ist um einiges relevanter als die Keyword-Dichte, an der manche sich noch immer aufhängen.

Damit du auch mit Sicherheit auf die richtigen Keywords optimierst, schau dir unbedingt unseren Ratgeber zum Thema Keyword-Recherche an. Ein Video gibt es natürlich auch:

Expertentipp
Zwischen 0,5 % – 1 % Keyword-Dichte ist heutzutage schon mehr als ausreichend. Keyword Stuffing ist so 2009. Mit natürlichen Platzierungen kannst du aber trumpfen.

Wo muss das Main Keyword überall vorkommen?

  • im Title Tag
  • in der Meta Description
  • in der H1
  • in mindestens einer H2
  • in der URL
  • als Dateiname des ersten Bildes
  • im ersten Bild als ALT-Attribut
  • im ersten Bild im Title-Attribut enthalten
  • in einer Bildunterschrift (falls zutreffend)
  • in den ersten 100 Wörtern
  • im Text min. dreimal

Wo sollen die Secondary Keywords nach Möglichkeit vorkommen?

  • im Title Tag, wenn möglich
  • als Dateiname der weiteren Bilder
  • in den weiteren Bildern als ALT-Attribut
  • in den weiteren Bildern im Title-Attribut
  • in mindestens einer H2
  • im Text min. jeweils einmal

Keyword Difficulty

Die Keyword Difficulty zeigt dir, wie schwierig es wird, für ein bestimmtes Keyword Top-Platzierungen bei Google zu erzielen. Natürlich ist es verlockend, für die richtig großen Keywords deiner Nische mit extrem hohem Suchvolumen möglichst mitspielen zu können. Gleichzeitig musst du dich allerdings fragen, für welche Keywords es sich wirklich zu kämpfen lohnt.

Diverse Tools geben Aufschluss darüber, wie schwierig es wird, für einen Begriff zu ranken. Für deutsche Keywords ist Ahrefs nicht optimal. Hier empfiehlt es sich eher, dem KWFinder zu vertrauen.

Keyword Difficulty bei Ahrefs

Ahrefs zeigt dir übersichtlich an, wie schwierig es ist, für dieses KW zu ranken – für deutsche Keywords allerdings häufig nicht zuverlässig


Keyword Difficulty

Akkurater ist da der KWFinder, der dir auch hilft zu sehen, ob du dich überhaupt an ein Keyword heranwagen solltest.

Latent Semantik Indexing (LSI)

Latent Semantic Indexing klingt nach… einer Wissenschaft für sich? Ist es auch irgendwie. Als mathematische Methode wurde es in den 1980ern entwickelt. So viel Hintergrundwissen brauchen wir aber gar nicht. Empfehlenswert ist hier, dass du die Schlüsselbegriffe rings um dein Fokus-Keywords entdeckst, die eng mit deinem Thema verwandt sind.

Das können Synonyme sein, die relevant für die Seite sind, oder Variationen des Keywords. Ein Blick auf das Feld „andere suchten auch nach…“ in den SERPs kann ebenfalls sehr aufschlussreich sein. Oft deckt man diese Begriffe automatisch mit ab, vor allem, wenn die oberste Maxime Vollständigkeit heißt.

Google Suchverfeinerung

Google hilft dir mit anderen Suchvorschlägen gerne weiter

TF – IDF und WDF*IDF

Noch mehr Formeln? TF-IDF steht ausgeschrieben für term frequency – inverse document frequency. Damit lassen sich Relevanz und Häufigkeit eines Suchwortes berechnen. Die Leitfrage: Wie oft kommt ein Wort in deinem Content im Vergleich zu anderen relevanten Dokumenten vor?

Was WDF*IDF betrifft, können wir nur sagen: Auch wenn viele bekannte SEOs auf diese Formel schwören, sind die Studien dazu doch eher mager. Aus unserer Erfahrung ist eine WDF*IDF-Analyse nur sinnvoll, um zu verhindern, dass wichtige Subthemen vergessen werden.

Wir nutzen die Formel auf jeden Fall nicht…

Die Konkurrenz

Und da ist sie wieder, die liebe Konkurrenz. Wenn du die Top 3-Seiten fast so gut kennst wie deine eigene, erkennst du, was deine Startposition ist und welche Chancen du hast.

Im nächsten Schritt kannst du die Top 3 miteinander vergleichen. Welche Überschneidungen haben sie und für welche Keywords ranken sie noch? Gibt es eventuell Content-Lücken, die du füllen kannst? Auf diese Weise kannst du deine eigene Seite optimieren.

Achtung: Keyword-Kannibalisierung

Eine Seite pro Suchintention: Das ist die Grundregel und hier solltest du eisern bleiben, denn Keyword-Kannibalisierung kann unangenehme Folgen haben. Wenn es an der Zeit ist, deinen Content grundlegend zu überarbeiten, solltest du diese eine Seite überarbeiten, statt eine neue zu erschaffen. Ausnahme: Die zweite Seite hat eine vollkommen andere Ausrichtung und Nutzerintention.

Call-To-Action einsetzen

Nicht nur für Online-Shops ist der CTA unglaublich wichtig. Das ist eine Gelegenheit, die du nicht ungenutzt verstreichen lassen solltest, um den maximalen Erfolg aus deinem Projekt herauszuholen. Platziere entsprechend einen Button oder Link so, dass für den User auf deiner Seite schnell ersichtlich wird, welche nächsten Schritte er gehen kann. Klare grafische Hilfestellung ist hier durchaus gefragt.

Call-To-Action

Das ist dir sicher schon einmal aufgefallen: Bei jedem unserer Ratgeber findest du auch einen CTA

Sinnvolle Verlinkungen

Links sind ein weiterer Rankingfaktor, den Google inzwischen klar benannt hat und der nicht nur Teil der OffPage-Optimierung ist, sondern auch deine OnPage-Bemühungen prägen sollte. Links sind wichtig und sie sollten klar gekennzeichnet werden, sodass sie auf den ersten Blick erkennbar sind.

Externe Links

Links zu anderen Seiten setzen? Durchaus hilfreich, denn Google versteht, worum es geht, wenn es Links zu verwandten Themen findet und den thematischen roten Faden besser einordnen kann.

Wenn du selbst Links setzt, solltest du darauf achten, dass diese in einem eigenen Fenster aufgehen. Gesponserte Links und Links aus User Generated Content werden mit nofollow markiert.

Beachte zudem die Domainautorität anderer Seiten. Es gilt: Du solltest nur dann mit anderen in Verbindung gebracht werden können, wenn es sich bei der anderen Seite um einen qualitativ hochwertigen Online-Auftritt handelt.

Die Faustregel für deine Texte: Setze 2-4 Verlinkungen pro 1000 Wörter, um deinen Usern zu zeigen, mit welchen Quellen du arbeitest. Wenn du in Zukunft Content überarbeitest, solltest du immer auch kurz überprüfen, ob deine Links noch funktionieren. Broken Links sollten möglichst schnell ersetzt werden.

Interne Links

Interne Verlinkungen sind wichtig für die Verteilung der Autorität auf deiner Seite. Bei internen Verlinkungen solltest du immer einen Keyword-reichen Ankertext verwenden und möglichst wenig variieren, damit du eindeutige Signale an Google sendest.

Wichtig: Hast du schon einmal etwas von First Link Priority gehört? Falls nicht, solltest du dir das nächste Video ansehen!

Du solltest zudem darauf achten, dass du immer auf die tatsächliche URL verlinkst und nicht auf eine Weiterleitung oder nichtkanonische URL. Überlege dir abgesehen davon gut, welche Inhalte du verlinkst, da du diesen Seiten damit zusätzliches Gewicht verleihst.

Mehr über interne Verlinkung lernst du auch in diesem Video:

Weitere OnPage-Tipps

Zum Ende noch einige weitere Tipps, die wir unter anderem deshalb nicht in aller Ausführlichkeit darstellen, weil die meisten von ihnen absolut selbsterklärend sind. Trotzdem können sie für die OnPage-Optimierung den entscheidenden Unterschied machen und dafür sorgen, dass du dich von deiner Konkurrenz absetzen kannst.

Buttons, um Inhalte zu teilen

Nein, ein Rankingfaktor sind sie nicht, aber mit standardmäßig integrierten Buttons, um Inhalte in sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook etc.) oder per E-Mail zu teilen, machst du garantiert nichts falsch. Denn so ziehst du mehr Aufmerksamkeit auf deine Beiträge – spätestens dann, wenn deine User deinen Content wirklich teilen.

Expertentipp
Nutze dabei aber nur Plattformen, welche für deine Zielgruppe relevant sind. Die Devise lautet nicht: Je mehr, desto besser.

Kommentarfunktion aktivieren

Ganz am Anfang haben wir es bereits anklingen lassen: Interaktion ist eine gute Sache, dementsprechend solltest du deine User dazu ermutigen. Besonders eignet sich dafür die Kommentarfunktion, auch Umfragen zum Beispiel können zielführend sein. So sieht Google, dass deine User sich wirklich einbringen.

Expertentipp
Wenn Kommentare hinterlassen werden, ist es eher kontraproduktiv, diese einfach zu ignorieren. Beantworte sie in regelmäßigen Abständen und geh auf deine User ein. Du wirst sehen, dass die Anzahl Kommentare mit diesem Ansatz laufend steigt.

Nervige Pop-Ups vermeiden

Google hat etwas gegen sie und für User sind sie unglaublich nervig (nicht nur, aber vor allem auf dem Smartphone) – die Rede ist von Pop-Ups. Das gleiche gilt auch für Werbung. Uns ist klar, dass sie sich nicht immer vermeiden lässt, vor allem, wenn darüber die Seite finanziert werden soll. Besser ist es trotzdem, sie einfach dezent zu platzieren und auch Hinweise auf Leistungen oder den Newsletter nicht in einem leuchtenden Pop-Up, das sich nicht schließen lässt, unterzubringen.

Du willst regelmäßig bewährte SEO-Tipps in deinem Posteingang?

Dann abonniere unseren kostenlosen Newsletter!

Cutting Edge SEO-Tipps keine Werbung kein Bullshit

OnPage-Tools

So beschleunigst und überprüfst du deine Arbeit

Alles durchgeführt? OnPage-Optimierung ist am Anfang sehr aufwendig, aber dafür profitierst du davon auf lange Sicht. Die Performance deiner Seite überprüfst du kostenlos über die Google Search Console.

Für die Feinarbeit empfehlen sich diverse kostenpflichtige SEO-Tools wie beispielsweise:

Wenn du knapp bei Kasse bist, hast du diese kostenlosen Alternativen:

  • TechnicalSEO.com: Eine Goldgrube für kleine, aber feine SEO-Tools
  • Varvy SEO-Tool: Diverse OnPage-Tests
  • Browseo: SEO-Browser, um deine Website aus Google-Sicht zu betrachten
  • SEO Meta in 1 Click: Erweiterung für den Browser
  • Siteliner: Spürt Duplicate Content und Broken Links auf
  • Google PageSpeed Insights: Gibt Empfehlungen zur Reduzierung der Ladezeiten
  • WebPageTest: Zeigt dir genau, wie schnell deine Website ist

Die Tools zeigen dir nicht nur, worauf du deinen Fokus legen solltest, sie zeigen dir auch, was du schon geschafft hast. Ein schöner Moment, wenn sich erste Erfolge einstellen! 

Deine OnPage-Optimierung-Checkliste 2019

Welcome to the next level!

Soweit also zu unserer ultimativen Checkliste für OnPage-Optimierung, mit der du die häufigsten OnPage-SEO-Fehler in Zukunft vermeiden kannst. Du siehst, es sind viele unterschiedliche Maßnahmen, die deine Seite an die Spitze der Rankinglists führen können, auch wenn du hier häufig ein bisschen Geduld haben musst.

Abschließend noch einmal die wichtigsten Schlagworte für dich und deine Webseite. An diesen Schrauben solltest du – für ein Feintuning sozusagen – regelmäßig drehen:

  • Crawlbarkeit & Indexierbarkeit
  • URLs
  • Google Snippets
  • HTML-Überschriften
  • Strukturierte Daten
  • Mobile First
  • Ladegeschwindigkeit
  • Sicherheit (https, SSL)
  • Inhalt (!)
  • Keywords
  • CTA (Call-To-Action)
  • Links

Und jetzt heißt es: Umsetzen, testen und Erfolg messbar machen. Uns würde aber auch interessieren, was deine Schwerpunkte in Sachen OnPage-Optimierung 2019 sind. Hinterlass uns doch gerne einen Kommentar. Gibt es Punkte, die dir in diesem Leitfaden fehlen?

Lerne noch mehr über die hohe Kunst der Suchmaschinenoptimierung auf unserem YouTube-Kanal!

✓ über 4.000 Abonnenten ✓ min. ein neues Video pro Woche ✓ geballtes Wissen aus der Praxis

0 KOMMENTARE

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.